Interpret: Katharina Thalbach, Hans Paetsch, Donata Höffer, Julia Nachtmann, Martin Wolf, Gerd Baltus, Peter Franke, Rolf Nagel, Hannelore Hoger, Karl Menrad, Dietmar Mues
Musik: Vic Abram, Giovanna Farigu, Zupfgeigenhansel, Celtic Tradition, Hornberger, Johann Sebastian Bach, Donata Höffer, Hannes Wader, Wolfgang Amadeus Mozart, Clarissa Graf Costa
Gesamtspielzeit: ca. 70 Min.
"Für meine Liebe" ist ein Geschenkhörbuch für alle Herzensangelegenheiten. Die schönsten Gedichte, Geschichten und Musikstücke rund um das Thema Liebe. Meisterhaft interpretieren Sprecher wie Katharina Thalbach, Hannelore Hoger, Gerd Baltus und Peter Franke romantische Schätze der Weltliteratur. Mal beschwingt und heiter, mal gefühlvoll und dramatisch bringen sie die Texte und Märchen von Oscar Wilde, Friedrich Schiller und Rainer Maria Rilke zu Gehör. Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Hannes Wader, Celtic Tradition und anderen rundet die Produktion ab.
Aus dem Inhalt: Rainer Maria Rilke: Liebeslied • Oscar Wilde: Die Nachtigall und die Rose • Friedrich Schiller: An Emma • Günther W. Hornberger: Schätze • Eduard Mörike: Elfenlied • Johann Sebastian Bach: Menuett in G-Dur • Ludwig van Beethoven: Für Elise, Bagatelle in a-Moll • Heinrich Heine: Du bist wie eine Blume • Celtic Tradition: Waltz for Susanne • Christian Morgenstern: Herr Löffel und Frau Gabel • Johann Wolfgang von Goethe: Und du verzeihst … - Faust und Gretchen
Katharina Thalbach, geboren 1954 in Berlin, hat bis heute fast alle bedeutenden Theaterrollen gespielt. Größte Publikumsresonanz erzielte sie mit dem Film "Die Blechtrommel". Hinzu kamen zahlreiche Film- und Fernsehrollen, unter anderem in Filmen von Margarethe von Trotta und in Leander Haußmanns Kinoerfolg "Sonnenallee". Seit den 1990er Jahren führt Katharina Thalbach außerdem Regie. Ihr populärstes Bühnenstück ist der "Hauptmann von Köpenick", den sie nach Ausfall des Hauptdarstellers kurzerhand selbst mimte. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1987 den Bundesfilmpreis in Gold. Katharina Thalbach lebt in Berlin.
Hans Paetsch, geboren 1909 in Montreux-Vieux im Elsass, war Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher. Seine Theaterlaufbahn begann Anfang der dreißiger Jahre bei den Marburger Festspielen. Es folgten Engagements an zahlreichen deutschen Bühnen, unter anderem für 28 Jahre als Schauspieler und Regisseur am Thalia-Theater in Hamburg. Hans Paetsch spielte in Filmklassikern wie "Das Herz von St. Pauli", "Hunde, wollt ihr ewig leben?" und "Natürlich die Autofahrer". Zudem arbeitete er als Rezitator beim Rundfunk sowie als Sprecher bei Film und Fernsehen. Seine Stimme ist im Prolog der TV-Serie "Kampfstern Galactica" und des Kinofilms "Lola rennt" zu hören. Hans Paetsch starb 2002 in Hamburg.
Donata Höffer, 1949 in Berlin geboren, ist Schauspielerin und Sängerin. Nach ihrer Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin folgten Engagements unter anderem an Theatern in Wuppertal, Bremen und Berlin. Sie zählte lange Zeit zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Donata Höffer spielte zahlreiche Hauptrollen, so in Wedekinds "Lulu", in Lessings "Miss Sara Sampson" und in Goethes "Faust". Zu ihren populärsten TV-Auftritten zählen Rollen unter anderem in "Ein Fall für zwei", "Doppelter Einsatz" und "Die Männer vom K3". Seit 1981 arbeitet sie auch als Sängerin mit eigenen Programmen und tritt bei internationalen Festivals auf.
Julia Nachtmann, geboren 1981 in Filderstadt bei Stuttgart, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach Gastspielen am Volkstheater München, am Nationaltheater Weimar und am Schauspielhaus Stuttgart war sie am Thalia Theater in Hamburg engagiert. Seit 2005 gehört sie zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Im Fernsehen war sie in Filmen und Serien wie "Die Abrechnung", "Der Dicke", "Doppelter Einsatz" und "Alphateam" zu sehen. Julia Nachtmann wurde mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Hamburg.
Martin Wolf, geboren 1976 in Hamburg, ist Schauspieler. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und stand am Stadttheater Bielefeld, am Hamburger Thalia Theater, am Stadttheater Magdeburg und am Bremer Theater auf der Bühne. Heute gehört Martin Wolf zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Zudem spielt er in zahlreichen TV-Produktionen mit.
Gerd Baltus, geboren 1932 in Bremen, arbeitet seit vielen Jahren als Schauspieler. Sein erstes Engagement erhielt er 1953 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, dem er unter Gustaf Gründgens drei Jahre lang angehörte. Es folgten Bühnenauftritte unter anderem in Bonn, Berlin und München, wo er Mitglied des Ensembles der Kammerspiele war. Er tritt in bekannten Fernsehserien wie "Der Alte", "Derrick", "Das Traumschiff" und "Tatort" auf. Gerd Baltus lebt in Hamburg.
Peter Franke, geboren 1941 in Breslau, studierte Gesang an der Essener Folkwang-Schule. Er spielt an namhaften Bühnen, wie dem Thalia Theater Hamburg, dem Schauspiel Frankfurt und dem Schiller-Theater Berlin. Seit 1974 steht Franke auch für Film und Fernsehen vor der Kamera, unter anderem als Sepp Herberger in Sönke Wortmanns "Das Wunder von Bern". Darüber hinaus realisiert er eigene Konzertprogramme.
Rolf Nagel, geboren 1929 in Hamburg, ist renommierter Theater- und Fernsehschauspieler. Nach seiner Ausbildung an der Schule für Musik und Theater in Hamburg folgten Engagements an verschiedenen deutschen Bühnen, unter anderem für 15 Jahre am Thalia Theater. Von 1966 bis 1995 leitete Rolf Nagel die Schauspielabteilung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Hamburg. Als Fernsehschauspieler war Rolf Nagel in dem Dreiteiler "Die Gentlemen bitten zur Kasse" und in Serien wie "Zwei alte Hasen", "Heimatgeschichten" und "Alphateam" zu sehen. Für "Alphateam" arbeitete er als künstlerischer Berater. Rolf Nagel ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und Ehrenmitglied der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Er lebt in Hamburg.
Hannelore Hoger, geboren 1942 in Hamburg, ist bekannt durch ihre Rolle als TV-Kommissarin "Bella Block". Nach ihrer Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tritt sie seit 1960 an verschiedenen deutschen Bühnen auf, unter anderem in Bremen, Stuttgart, Bochum und Hamburg. Seit 1986 ist sie mit eigenen Theaterinszenierungen erfolgreich. Außerdem ist Hannelore Hoger in zahlreichen Kino- und TV-Filmen zu sehen. Zu ihren wichtigsten Kinoproduktionen gehören "Die Patriotin", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" und "Rossini". Hannelore Hoger erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Adolf-Grimme-Preis.
Karl Menrad, geboren 1944 in Neustadt / Schwarzwald, spielt seit fast vierzig Jahren auf Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er studierte Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft bis er 1968 sein erstes Engagement als Schauspieler erhielt. Es folgten weitere Verträge, unter anderem war Menrad 14 Jahre lang am Burgtheater Wien engagiert. Das Fernsehpublikum kennt ihn aus der ORF- / ZDF-Serie "Schlosshotel Orth". Heute arbeitet Karl Menrad als Schauspieler, Rundfunk-, Hörbuch- und Synchronsprecher. Er lebt in Wien.
Dietmar Mues, geboren 1945 in Dresden, studierte an der "Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Hamburg". Bei seinen Engagements am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und anderen Theatern arbeitete er unter anderem mit Luc Bondy und Jürgen Flimm. Dietmar Mues wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen wie "Tatort" und "Gangster" mit. 1978 erhielt er den Darstellerpreis des Norddeutschen Theatertreffens. Neben seinen Theater-, Film- und Fernsehengagements veranstaltete er eigene Theater-Leseabende. Mues starb im März 2011 in Hamburg.
Vic Abram ist ein englischer Folk-Gittarist und Liedermacher.
Das erfolgreiche Duo "Zupfgeigenhansel" wurde 1974 von Erich Schmeckenbecher und Thomas Friz ins Leben gerufen. Das Repertoire der Gruppe umfasste Lieder des Mittelalters und der Neuzeit, sowie jiddische Lieder. In den Volksliedern geht es um das Leben der "einfachen" Leute in den vorigen Jahrhunderten. Liebe, Not und Wagnis, Unternehmungslust, der Stolz libertärer Geister, deren Verachtung von Obrigkeit und Pfaffen, sowie der Widerstand gegen Militaristen werden thematisiert. In der Zeit der Bürgerinitiativen und des gewaltfreien Widerstands, der sich gegen Atomkraft, Großbauprojekte und Militarismus richtete, fand diese Musik viele Anhänger. Die nach dem bekannten Wandervogel-Liederbuch "Zupfgeigenhansel" benannte Gruppe löste sich 1986 auf.
Celtic Tradition ist eine irische Musikgruppe mit den Mitgliedern Ken Phillips (Geige), Audrey Henihan (Gesang, Harmonium, Bodhrán), Tom Lawlor (Akkordeon) und Noel Kirby (Gesang, Gitarre, Bouzouki, Tin Whistle).
Günther W. Hornberger wurde 1959 in Berlin geboren. Nach dem Abitur arbeitete er als Gartenbauarbeiter, machte eine Geigenbaulehre und studierte Theologie, Soziologie und Lateinamerikanistik. Der Kleinkünstler (1,63 m) dichtet, singt und musiziert seit seiner Jugend. Seit 1991 tourt er regelmäßig als Ein-Mann-Kabarett mit satirisch-komischen Songs und einem Kinderprogramm durch Deutschland. Günther W. Hornberger veröffentlichte diverse Bücher und Tonträger und ist heute als Theaterpädagoge tätig. Er lebt in Berlin.
Hannes Wader, geboren 1942 in Bethel bei Bielefeld, ist Liedermacher, Sänger und Gitarrist. Er machte zunächst eine Lehre als Dekorateur, später studierte er Grafik. Ab 1962 spielte er in verschiedenen Jazzkapellen und trat als Klarinettist und Saxophonist in Bars und Lokalen auf. 1966 erfolgte der Durchbruch in Berlin, wo er - häufig gemeinsam mit Reinhard Mey - diverse Konzerte gab. Waders CDs wurden mehrfach ausgezeichnet, er erhielt den "Deutschen Kleinkunstpreis" in der Kategorie "Chanson" sowie den "Deutschen Schallplattenpreis". Wenn Hannes Wader nicht gerade auf Tournee ist, lebt er im Kreis Steinburg.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) gehört zu den bedeutendsten Komponisten in der klassischen Musik. Schon als kleiner Junge beherrschte er Klavier und Violine und komponierte seine ersten Stücke. Für Konzerte und Engagements reiste er nach Italien, Frankreich, England und durch viele deutsche Städte, lebte aber auch in Salzburg und Wien. Zu seinem Werk zählen unter anderem Opern, Sinfonien, Klavierwerke wie auch Kirchenmusik.