Michael Gwisdek, geboren 1942 in Berlin, machte zunächst eine Ausbildung zum Gebrauchsgrafiker und arbeitete unter anderem als Dekorateur, Buffetier und Clubhausleiter. Später studierte er am Theaterinstitut Leipzig Regie und ab 1965 an der Schauspielschule in Berlin-Schöneweide. Er spielte am Theater in Karl-Marx-Stadt, an der Volksbühne Berlin und am Deutschen Theater Berlin. Im Kino war er in Filmen wie "Wachtmeister Zumbühl" und "Good Bye, Lenin!" zu sehen. Für das Fernsehen stand er unter anderem im "Tatort" und in "Das Wunder von Berlin" vor der Kamera. Michael Gwisdek wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Gold, dem Silbernen Bären, dem Ernst-Lubitsch-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Seit Ende der 1980er Jahre arbeitet Gwisdek auch als Filmregisseur.
1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner Boxhagener Platz erleben Oma Otti und ihr zwölfjähriger Enkel Holger ihre ganz eigenen Abenteuer.