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Auf dem Hörbuch ist eine Illustration abgebildet, die einen großen und zwei kleine Bären zeigt, die tanzen, und Hummeln, die Musikinstrumente spielen.

CD • ISBN 978-3-8337-3504-2

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Hummelflug und Bärentanz
4:03 min. - 192 KBits/s

Marko Simsa: Hummelflug und Bärentanz

Die schönsten Tiermotive der klassischen Musik

Interpret: Marko Simsa, Camerata Wien, Magdalena Niemirowicz, Armin Gramer, Giovanna Farigu, Barbara Rektenwald, Slovak Radio Symphony Orchestra, Christina Neubauer, Papageno-Streichquartett, Tomas Petöcz, Rudolf Katzböck, Clarissa Graf-Costa, Matthias Helm

Musik: Erke Duit, Giochino Rossini, August Eberhard Müller, Louis-Claude Daquin, Camille Saint-Saens, Nikolai Rimski-Korsakow, Franz Anton Schubert, Johann Strauß (Sohn), Joseph Haydn, Peter Iljitsch Tschaikowski , Modest Mussorgski, Robert Schumann, Bela Bartok, Franz Schubert, Dimitrij Kabalewskij, Cornelius Gurlitt, Edvard Grieg, Ludwig van Beethoven

Gesamtspielzeit: 01:05:37

Die klassische Musik steckt voller lustiger, spannender und bezaubernder Tiermotive. Es zwitschert fröhlich in Haydns "Vogelquartett" und Tschaikowskis "Lerchengesang", es schwirrt und surrt bei Rimski-Korsakows "Hummelflug", in Rossinis "Katzenduett" wird kräftig miaut, es watscheln "Die Pinguine" bei Duit, es flattert Griegs "Schmetterling", es brummt "Der Bär" bei Bartok und Mussorgski lässt sogar die Küken in ihren Eierschalen tanzen. Mit kurzen Erzählungen zu jedem Stück führt Marko Simsa spielerisch ins große musikalische Reich der Tiere. Und wer will, kann gerne fleißig mittanzen, mithüpfen, mitzwitschern und mitsingen.

Inhalt: Ansage • Erke Duit: "Elefantentrompetenzauber" aus "Das Zookonzert" • Gioachino Rossini: "Katzenduett" • August Eberhard Müller: "Kuckuckswalzer" • Louis-Claude Daquin: "Der Kuckuck" • Camille Saint-Saëns: "Die Kängurus" aus "Der Karneval der Tiere" • Nikolai Rimski-Korsakow: "Hummelflug" • Franz Anton Schubert: "Die Biene" • Johann Strauß-Sohn: "Im Krapfenwaldl", Polka • Joseph Haydn: "Vogelquartett", 4. Satz (Ausschnitt), Streichquartett in C-Dur, Op. 33/3, Hob. III: 39 - 4. Satz, Finale: Rondo Presto • Peter Iljitsch Tschaikowski: "Lerchengesang" • Modest Mussorgski: "Ballett der Küken in ihren Eierschalen" aus "Bilder einer Ausstellung" • Peter Iljitsch Tschaikowski: "Tanz der kleinen Schwäne" aus "Schwanensee" • Camille Saint-Saëns: "Die Elefanten" aus "Der Karneval der Tiere" • Robert Schumann: "Bärentanz" • Béla Bartók: "Bärentanz" • Camille Saint-Saëns: "Die Fische im Aquarium" aus "Der Karneval der Tiere" • Erke Duit: "Die Pinguine" aus "Das Zookonzert" • Franz Schubert: "Die Forelle" • Dmitri Kabalewski: "Der Reiter" • Robert Schumann: "Wilder Reiter" aus "Album für die Jugend", Op. 68 • Cornelius Gurlitt: "Das Pferdchen" • Modest Mussorgski: "Ochsenkarren" aus "Bilder einer Ausstellung" • Edvard Grieg: "Schmetterling" • Ludwig van Beethoven: "Der Floh" ("Es war einmal ein König") aus Goethes "Faust", Op. 75/3 • Erke Duit: "Affentheater" aus "Das Zookonzert"

Das gleichnamige Buch ist im JUMBO Verlag erschienen.

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Pressestimmen:

Mit kurzen Erzählungen zu jedem Stück bringt Marko Simsa den Hörern die klassische Musik näher. Spielerisch und selbstverständlich werden Kinder zu Klassik-Fans - und die Erwachsenen gleich mit.
Audiobooks.at

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Auszeichnungen:

Unsere Tipps für Sie:

  • Auf dem Cover ist die Illustration von zwei Jungen und einem Mädchen zu sehen, die auf einer Treppe sitzen und Gitarre spielen.
    Gitarren-Hits für Kinder
  • Auf dem Cover ist die Illustration eines tanzenden Kindes zu sehen. Rechts neben ihm stehen ein Elefant und ein Krokodil, links neben ihm tanzen vier Pinguine. Der Elefant trötet auf einer Trompete.
    Das Zookonzert
  • Auf dem Cover ist die Illustration einer Frau zu sehen, die ein Baby in den Armen hält. Neben ihr steht ein Mann, der einen Esel am Zügel führt und auf das Baby blickt. Um sie herum schauen viele Kinder und Engel aus Häusern.
    Das große Weihnachtskonzert für die ganze Familie
  • Auf dem Cover ist eine Illustration eines Mädchens zu sehen, das in ein Notenheft blickt. Hinter ihr steht ein Contrabass spielender Bär, eine Geige spielende Katze, ein Querflöte spielender Vogel und im Vordergrund eine Trompete spielende Maus.
    Tina und das Orchester
  • Das Cover zeigt die Illustration eines Mädchens, das Tamburin spielt und eines Jungens, der Geige spielt. Über ihnen ist die Illustration eines Mannes zu sehen, der an einem Klaviert spielt.
    Beethoven für Kinder. Königsfloh und Tastenzauber
  • Produktabbildung: Große Komponisten für große und kleine Ohren
    Große Komponisten für kleine und große Ohren
  • Auf dem Cover ist eine Illustration von fünf Vögeln zu sehen, die nebeneinander auf verschieden großen Blockflöten spielen.
    Blockflöten-Hits für Kinder
  • Auf dem Cover ist die Illustration eines Kamels zu sehen, dass durch die Wüste geht. Es trägt einen Hut, Schal, Bandagen, eine Decke sowie einen Rucksack, aus dem eine Blume ragt.
    Das bunte Kamel
  • Auf dem Cover ist eine Illustration abgebildet auf der ein Mädchen in einem langen Ballkleid abgebildet ist. Am rechten Bildrand ist ein Schwan zu sehen, der eine Elfe anblickt, am linken Bildrand ist ein Nussknacker zu sehen.
    Märchenhafte Klassik-Hits
  • Auf dem Cover ist die Illustration eines Jungen abgebilet, der als König verkleidet auf einer Pauke trommelt.
    Joseph Haydn für Kinder
Das Foto zeigt den Autor Marko Simsa.

© Beate Hofstadler

Marko Simsa

Marko Simsa macht seit Jahren erfolgreich Konzert- und Theaterprogramme für Kinder und die ganze Familie. 1985 produzierte er im Alter von 20 Jahren sein erstes Theaterstück. 1988 folgte seine erste Musikproduktion: "Nachtmusik und Zauberflöte - Mozart für Kinder". Was als einmalige Veranstaltung geplant war, wurde so erfolgreich, dass Marko Simsa regelmäßig mit dem Programm auftritt. Unter dem Motto "Klassik für Kinder" bringt er seitdem klassische Musik zum Mitmachen auf die Bühne. Seine Programme zeigt er unter anderem bei den Salzburger Festspielen und im Wiener Musikverein, in der Philharmonie Essen, am Opernhaus Dortmund, am Staatstheater Wiesbaden, im Mozarteum Salzburg und im Bremer Konzerthaus "Die Glocke". Marko Simsa spielt mit renommierten Orchestern oder tritt mit eigenem Ensemble auf. Mit Künstlerkollegen wie der "Boogie Woogie Gang", der chilenischen Folkloregruppe "Pacha Manka" und dem Duo "klezmer reloaded" unternimmt er Ausflüge zu anderen Musikstilen. Seit 1999 schreibt er auch sehr erfolgreich Bücher für Kinder, ebenfalls mit musikalischem Bezug. Marko Simsa hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den "Preis der deutschen Schallplattenkritik". Er hat zwei Söhne und lebt in Wien.

Armin Gramer

Armin Gramer, geboren 1977 in Klagenfurt, Österreich, studierte von 1998 bis 2002 mit Auszeichnung Sologesang am Konservatorium "Prayner" in Wien. Anschließend begann er ein Studium ebenfalls im Sologesang bei Prof. Mag. Helga Meyer-Wagner sowie seit 2004 mit Auszeichnung am Konservatorium der Stadt Wien. Hier studierte er ebenfalls Biologie. Sein Repertoire reicht von Vivaldi, Bach über Purcell bis hin zu Händel.

Giovanna Farigu

Giovanna Farigu, geboren auf Sardinien, ist Pianistin und Musikerin. Sie studierte an der Musikhochschule in Cagliari, Italien, und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Seit 2002 arbeitet sie am Königlichen Konservatorium für Professionellen Tanz "Mariemma" in Madrid.

Barbara Rektenwald

Barbara Rektenwald ist klassische Pianistin und Kammermusikerin. Sie gibt Klavierabende und tritt mit Orchestern und verschiedenen Kammermusikensembles auf. Barbara Rektenwald arbeitet auch mit Sängern wie René Rumpold und Mircea Mihalache zusammen und wirkt in Jazz- und Popformationen mit. Zudem ist sie als Lehrerin und Korrepetitorin an Musikschulen, bei Sommerkursen, Wettbewerben und Musicalproduktionen tätig. 1997 erhielt sie den Anerkennungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Verkehr für besonder künstlerische Leistungen. Sie lebt in Kierling in Österreich.

Slovak Radio Symphony Orchestra

Das "Slovak Radio Symphony Orchestra" wurde 1929 als professionelles Orchester für das slowakische Radio gegründet. Sie spielen insbesondere die Musik slowakischer Komponisten wie Alexander Moyzes, Eugen Suchon and Ján Cikker. Über die Radiosendungen und ihre Aufnahmen wurden sie international bekannt und tourten erfolgreich durch Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, England, Japan und viele andere Länder.

Tomas Petöcz

Thomas Petöcz spielt Kontrabass an der Volksoper Wien und an der Wiener Kammerphilharmonie.

Rudolf Katzböck

Rudolf Katzböck, geboren 1936 in Linz, studierte an der Wiener MAkad und debütierte Debüt 1969 in Dortmund als Sänger. Seit 1973 singt er an der Volksoper Wien. Zudem trat er von 1992 bis 1997 an der Wiener Staatsoper auf, war am Grazer Opernhaus engagiert und als Konzertsänger tätig.

Clarissa Graf-Costa

Clarissa Graf-Costa, geboren 1958, ist Pianistin. Sie wuchs in Wien auf und studierte in Rio de Janeiro. Seit 1991 lebt sie mit ihrem Mann und ihren vier inzwischen erwachsenen Kindern in Österreich und ist dort als Personzentrierte Psychotherapeutin tätig.

Matthias Helm

Matthias Helm studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Gesang. Als Konzertsänger machte er mit Oratorien und Passionen von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie Carl Orff auf sich aufmerksam. Dabei arbeitete er mit Orchestern wie dem NDR-Orchester, dem L'Orfeo Barockorchester, dem Karlsruher Barockorchester, der Wiener Akademie oder der Capella Leopoldina zusammen. Auf Festivals und in Konzerthäusern gastiert er oft als Liedinterpret. Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis ins 21. Jahrhundert.

Erke Duit

Erke Duit, geboren 1957 in Bremen, ist Dirigent und Komponist. Er studierte an der Wiener Musikhochschule und am Biola College in Los Angeles. Seit 1990 ist er Leiter der Camerata Wien. Zudem unterrichtet er seit 2005 am Konservatorium Wien das Fach "Musikalische Interpretation und Rollengestaltung". Erke Duit hat zwei Kinder und lebt in Wien.

Giochino Rossini

Gioachino Rossini, geboren 1792 in Pesaro, Italien, wird als einer der bedeutendsten Opernkomponisten angesehen. Sein Stil prägte eine ganze Epoche. Bis heute zählen seine Opern "Der Barbier von Sevilla" und "Das Aschenputtel" zu den Standardstücken der Opernhäuser auf der ganzen Welt. Er genoss bereits während seiner Kindheit eine musikalische Erziehung. Neben Violine und Cembalo erlernte er auch den Gesang. Seine Mutter bewahrte ihn davor als Sängerkastrat zu enden. Auf dem Konservatorium in Bologna erhielt er Unterricht in Komposition, Violoncello, Horn, Klavier und Gesang. Ebenso komponierte er dort erste Stücke. 1815 wurde er Leiter zweier Opernhäuser in Neapel. 1824 wurde er der Hofkomponist des Königs von Frankreich. In zwei Jahrzehnten verfasste er 39 Opern, darunter als letztes "Wilhelm Tell". Er schrieb weiterhin vor allem Kirchen- und Kammermusiken. 1868 starb Rossini in Paris.

August Eberhard Müller

August Eberhard Müller wurde 1767 in Northeim geboren. Früh erhielt er Unterricht im Klavier- und Orgelspiel. Er wurde Schüler von Johann Christoph Friedrich Bach in Bückeburg, wo er bis 1788 auch als Organist tätig war. Ab 1789 übernahm er dann die Organistenstelle in Magdeburg. 1794 wurde er Nikolaiorganist in Leipzig, wo er auch als Flötist im Gewandhausorchester spielte. 1800 ging er als Großherzoglicher Hofkapellmeister nach Weimar und wurde Musikdirektor der Stadtkirche und Lehrer am Gymnasium. Im selben Jahr wurde er Assistent des Thomaskantors Johann Adam Hiller und übernahm 1804 nach dessen Tod seine Stelle. August Eberhard Müller gilt als Begründer der Bach-Renaissance. Er schuf Klavier- und Flötenwerke, Kammermusik sowie geistliche Musik. August Eberhard Müller starb 1817 in Weimar.

Louis-Claude Daquin

Louis-Claude Daquin, geboren 1694 in Paris, war Cembalist, Organist und Komponist des Barock. Er galt als überaus virtuos und als musikalisches Wunder. Als Sechsjähriger trat er bereits mit dem Cembalo vor Ludwig XIV auf. Louis Marchand wurde sein Orgellehrer und er besuchte Kompositionsunterricht bei Nicolas Bernier. Im Alter von acht Jahren leitete Louis-Claude Daquin die Aufführung seiner eigenen Motette "Beatus Vir" für großen Chor und Orchester. Er wurde Organist im Kloster Le Petit Saint-Antoine, dann 1727 an der Pfarrkirche Saint-Paul. 1732 bekam er die Organistenstelle in der Cordeliers und 1739 in der Chapelle Royale, der Königlichen Kapelle zu Versailles. 1755 bekleidete er als Organist der Kathedrale Notre Dame de Paris ein weiteres bedeutungsvolles Amt. Zwischen 1749 und 1754 trat er mehrfach beim "Concert spirituel" auf. Zu seinen wenigen erhalten gebliebenen Werken zählen vier Cembalo-Suiten, ein paar Weihnachtsliedvariationen, eine Kantate und das "Air a Boire". Am bekanntesten sind die "Schweizer Weihnachten" und "Le Coucou". Louis-Claude Daquin starb 1772 in Paris.

Camille Saint-Saens

Camille Saint-Saens, geboren 1835 in Paris, war ein bedeutender Komponist, Pianist und Organist der Romantik. Er spielte bereits im Alter von sechs Jahren Klavier und komponierte Lieder sowie kleine Pianostücke. Mit elf Jahren gab er sein erstes Konzert im Salle Pleyel in Paris und wurde zwei Jahre später ins Pariser Konservatorium aufgenommen. Dort bekam er Unterricht im Komponieren sowie am Klavier und an der Orgel. Camille Saint-Saens arbeitete zunächst als Organist und Klavierlehrer an mehreren Einrichtungen, darunter der École Niedermeyer. Ab 1877 war er ausschließlich als freier Komponist tätig. Gemeinsam mit César Franck gründete er die Société Nationale de Musique. Seine bekanntesten Werke sind die Oper "Samson et Dalila" und "Le Carneval des animaux" (Karneval der Tiere). Camille Saint-Saens starb 1921 in Algier und wurde auf dem Pariser Friedhof Montparnasse beigesetzt.

Nikolai Rimski-Korsakow

Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow, geboren 1844 in Tichwin bei Sankt Peterburg, bekam Klavierunterricht und begann 1861, inspiriert von Balakirew, seine erste Sinfonie zu schreiben. Diese konnte er allerdings erst 1865 vollenden, da er zunächst eine Marinelaufbahn einschlug. Später quittierte er den Seedienst, wurde Inspektor der russischen Marinekapellen und 1871 Professor für Instrumentation und Komposition am Sankt Petersburger Konservatorium. Zu seinen Schülern gehörten unter anderem Prokofjew und Strawinski. Von 1874 bis 1881 war er Direktor der Freischule für Musik sowie als Dirigent und Pädagoge tätig. Er wurde zu einem der einflussreichsten Vertreter des sogenannten "Mächtigen Häufleins", das sich um die Verwirklichung einer national-russischen Musik bemühte. Darüber hinaus setzte er sich für die Verbreitung der Werke Mussorgskis ein, die nicht zuletzt durch seine Überarbeitung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Als Komponist schuf er zahlreiche Opern, drei Sinfonien, viele weitere Orchesterstücke, Kammermusikwerke und ein musiktheoretisches Werk. "Hummelflug" ist sein wohl bekanntestes Werk. Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow starb 1908 in Ljubensk bei Sankt Petersburg.

Franz Anton Schubert

Franz Anton Schubert, geboren 1768 in Dresden, war Kirchenkomponist und Instrumentalist. Ab 1786 war er zunächst als Kontrabassspieler an der Sächsischen Hofkapelle in Dresden angestellt, wo er seine Kompositionen aufführen konnte. 1807 übernahm er den angesehenen Posten des Musikmeisters. Ab circa 1817 galt er zudem offiziell als Kirchenkomponist. Neben Kirchenmusik komponierte er aber auch weltliche Gesangskompositionen. Franz Anton Schubert starb 1824 in Dresden.

Johann Strauß (Sohn)

Johann Strauß (Sohn), geboren 1825 in St. Ulrich bei Wien, heute ein Teil von Wien Neubau, war Komponist und Kapellmeister. Nachdem sein Vater die Familie verlassen hatte, musste er als Ältester die Versorgung übernehmen und begann Konzerte zu geben. Schon sein erster Auftritt 1844 in dem Vergnügungslokal Casino Dommayer im Wiener Vorort Hietzing war ein großer Erfolg. Tourneen führten ihn durch Europa und Nordamerika. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er dessen Orchester. 1863 wurde er zum k.k. Hofball-Musikdirektor ernannt und leitete bis 1871 alle Hofbälle. In dieser Zeit komponierte er ausschließlich Tanzmusik wie den später weltweit bekannten "Donauwalzer", was seinen Ruf als "Walzerkönig" begründete. 1871 wurde sein Antrag um Enthebung von dem Posten als k.k. Hofball-Musikdirektor genehmigt und er verlegte sich auf die Komposition von Operetten. Seine erfolgreichste Operette "Die Fledermaus" wurde 1894 in das Repertoire der k.k. Hofoper, heute Wiener Staatsoper, aufgenommen. Johann Strauß war insgesamt dreimal verheiratet. Alle drei Ehen blieben kinderlos. Er starb 1899 in Wien an einer Lungenentzündung. Bereits zu Lebzeiten wurde er mit zahlreichen Ehrungen bedacht. Unter anderem wurde ihm der Franz-Joseph-Orden verliehen.

Joseph Haydn

Joseph Haydn, geboren 1732 in Rohrau, gestorben 1809 in Wien, war ein Komponist mit einem außergewöhnlichen Gespür für Musik. Im Alter von sechs Jahren wurde sein Talent entdeckt, woraufhin er in Wien in Gesang, Klavier und Violine unterrichtet wurde. Das Komponieren eignete er sich größtenteils selbst an. Als Hofmusiker einer wohlhabenden ungarischen Familie komponierte er, abgeschieden von anderen Komponisten, viele Stücke, wodurch er seinen ganz eigenen Stil entwickelte. 1797 komponierte er "Gott, erhalte Franz, den Kaiser!" für den römisch-deutschen Kaiser Franz II., welches seit 1841 (mit dem Text von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben) als deutsche Nationalhymne bekannt ist.

Peter Iljitsch Tschaikowski

Peter Iljitsch Tschaikowski wurde 1840 im russischen Wotkinsk geboren und gilt als bedeutendster russischer Komponist des 19. Jahrhunderts. Bis 1863 arbeitete er als Justizbeamter. Anschließend studierte er am Petersburger Konservatorium Musik, unter anderem bei Anton Rubinstein. Zwischen 1866 und 1877 war er als Lehrer am Moskauer Konservatorium beschäftigt. Danach folgten Tätigkeiten als Dirigent in nahezu allen europäischen Ländern. Seine Ballette "Schwanensee" und "Der Nussknacker" sind weltbekannt. Tschaikowskis Werk umfasst neben Balletten auch Orchester- und Vokalwerke, Solokonzerte, Klavier- und Kammermusik. Der Komponist starb 893 in St. Petersbug.

Modest Mussorgski

Modest Mussorgsky, geboren 1839 in Karewo, gestorben 1881 in Sankt Petersburg, gilt als Erneuerer der russisch-romantischen Musik. Zu Lebzeiten haben seine Kompositionen wenig Anerkennung bekommen. Deshalb arbeitete er als Konzertpianist und Beamter. Er starb bereits im Alter von 42 Jahren an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Aus diesem Grund blieben viele seiner Kompositionen unvollendet und wurden von seinem Freund Rimski-Korsakow fertiggestellt. Zu seinen Werken zählen eine Sinfonie, ein Klavierzyklus sowie verschiedene Lieder und Opern wie beispielsweise "Boris Godunow" (1868).

Robert Schumann

Robert Schumann wurde 1810 als Sohn eines Buchhändlers und Verlegers in Zwickau geboren. Bereits mit sieben Jahren erhielt er Klavierunterricht. Früh zeigte sich seine musikalische Begabung. Als Jugendlicher verfasste er erste Kompositionen, aber auch Gedichte und Aufsätze. Prägend für ihn waren die romantischen Schriftsteller. 1840 heiratete Robert Schumann die Pianistin Clara Wieck. Das Paar hatte immer wieder mit Anfeindungen und Zerwürfnissen zu kämpfen, feierte aber auch große Erfolge. Psychisch krank starb Robert Schumann mit nur 46 Jahren in Endenich. Seine Sinfonien und Klavierstücke gehören zu den wichtigsten Kompositionen der Romantik.

Bela Bartok

Bela Bartok wurde 1881 in Groß-Sankt-Nikolaus / Nagyszentmiklós in Österreich-Ungarn geboren. Von 1899 bis 1903 studierte er Komposition und Klavierspiel an der Akademie in Budapest. Sein erstes Werk "Rhapsodie für Klavier und Orchester" wurde 1905 veröffentlicht, 1908 komponiert er sein erstes Streichquartett. Bela Bartok setzte sich für das ungarische Bauernlied als eigenständige Volkskunst ein. Von 1908 bis 1934 war er als Professor an der Akademie in Budapest tätig und veröffentlichte wissenschaftliche Abhandlungen über das ungarische Volkslied und der Volksmusik der Magyaren. 1934 bittet er um die Entbindung vom Lehrauftrag an der Akademie, um sich noch mehr der Forschung widmen zu können. 1940 emigrierte er in die USA, wo er an der Columbia University in New York über serbo-kroatische Volksmusik forschte. Als Komponist, Pianist und Musikethnologe gehörte Bela Bartok zu den bedeutendsten Vertretern der Moderne. Er starb 1945 nach langer Krankheit in New York.

Franz Schubert

Franz Schubert, geboren 1797 und gestorben 1828 in Wien, war ein Komponist, der trotz seines kurzen Lebens Musik in allen Gattungen schuf und als Mitbegründer der romantischen Musik gilt. In seiner Jugend schrieb er innerhalb von einem Jahr zwei Sinfonien, zwei Messen, drei Opern sowie ein Streichquartett, vier Sonaten und weitere Kompositionen, worauf viele weitere folgten. Rund 100 seiner Werke wurden zu Lebzeiten veröffentlicht. Schuberts Bühnenwerken blieb der Erfolg verwehrt. Seine bekanntesten Werke sind "Gretchen am Spinnrade" und "Erlkönig".

Edvard Grieg

Edvard Grieg, geboren 1843 in Bergen studierte in Leipzig Musik und beeinflusste mit seinen Kompositionen die Musikwelt seiner Zeit. Schon in jungen Jahren erhielt er regelmäßigen Klavierunterricht von seiner Mutter. Mit neun Jahren schrieb er seine ersten Kompositionen. Der norwegische Komponist feierte große Erfolge in der Klavier- und Kammermusik sowie in der Orchestermusik. Eines seiner bekanntesten Werke ist "Morgenstimmung". Er starb1907 in Bergen.

Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven lebte von 1770 bis 1827 und zählt zu Deutschlands bedeutendsten Komponisten. Er genoss eine umfassende Musikausbildung, darunter Klavier- und Kompositionsunterricht. Aus heutiger Sicht gilt Beethoven als Vollender der Wiener Klassik und Wegbereiter der Romantik. Er hat Werke geschaffen, deren musikgeschichtlicher Einfluss schwer zu übertreffen ist.

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