Franz Kafka wurde 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach seinem Jurastudium arbeitete er zunächst bei einer Versicherungsgesellschaft, später bei einer Arbeiter-Unfallversicherung. 1917 erkrankte er an Tuberkulose, was ihn 1922 zur Aufgabe des Berufes zwang. Seit 1923 lebte er als freier Schriftsteller in Berlin und Wien, bis er 1924 im Sanatorium Kierlang bei Wien starb. Sein literarischer Nachlass, den er testamentarisch zur Vernichtung bestimmt hatte, wurde posthum von seinem Freund und Nachlassverwalter Max Brod veröffentlicht. Weltruhm erlangte er unter anderem mit seinen Werken "Die Verwandlung" oder "Das Schloss".
Je mehr der 30-jährige Bankbeamte Josef K. seine Unschuld verteidigen will, um so tiefer sieht er sich verstrickt in einem Gewirr undurchschaubarer Regeln und Gesetze, deren einziger Sinn die "Sinnlosigkeit" zu sein scheint.