Das Kodály-Quartett besteht aus den Violonisten Attila Falvay und Tamás Szábo, dem Bratschisten Gábor Fias und dem Cellisten György Éder. Die Mitglieder wurden an der Budapester Franz-Liszt-Akademie ausgebildet und sind seit 1970 als Kodály-Quartett bekannt. Der Titel ist eine Reminiszenz an den ungarischen Staatsminister für Kultur und Bildung. Der zweite Violonist Tamás Szábo und der Bratschist Gábor Fias gehörten früher dem Sebestyén Quartett an, das 1966 beim Geneva International Quartet Comptition mit dem Preis der Jury und 1968 beim Leo Weiner Quartett Wettbewerb in Budapest mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. Der Cellist György Éder aus dem Éder-Quartett kam später hinzu. Das Kodály-Quartett gibt regelmäßig Konzerte in Ungarn, spielt Tonaufnahmen und Fernsehaufzeichnungen ein und hat Auftritte in Europa, Asien und Japan.