Interpret: Dietmar Mues
Gesamtspielzeit: ca. 300 Min.
"Valeria pfiff nie und hielt auch nichts von Leuten, die pfiffen. Pfeifen war etwas für Grobiane, das hatten sie achtundsechzig Jahre Lebenserfahrung gelehrt."
Valeria Patko ist stolz auf ihren wunderbaren Garten, alles andere ist ihr zuwider. Das Gemüse auf dem Markt ist nicht knackig genug, die Nachbarn sind so nichtsnutzig wie die Christdemokraten, die protzigen Kapitalisten und dieser linke Schimpanse von einem Bürgermeister mit seiner langbeinigen, kapriziösen Frau, alle sind sie stillos. Doch als sie sich in den Töpfer des kleinen ungarischen Dorfes verliebt, gerät alles durcheinander: das eigene und das Leben der anderen.
Dietmar Mues bringt nonchalant eine erfrischende Parabel über das Begehren und die Gier, über Gewinnen und Verlieren und vor allem über die Hoffnung zu Gehör.
Das gleichnamige Buch ist im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen.
Der routinierte Dietmar Mues erweist sich als Glücksgriff. Mit seiner sonoren Bassstimme verleiht er den Figuren die nötigen Tiefen und Nuancen, wenn auch immer mit leicht ironischem Unterton. "Valerias letztes Gefecht" ist romantisch, intelligent und lustig. Süddeutsche Zeitung Audio
Weitere Informationen:
zur Buchausgabe
Marc Fitten wurde 1974 in Brooklyn geboren. Er hat in verschiedenen amerikanischen Literaturzeitschriften veröffentlicht. "Valerias letztes Gefecht" ist sein erster Roman.
Dietmar Mues, geboren 1945 in Dresden, studierte an der "Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Hamburg". Bei seinen Engagements am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und anderen Theatern arbeitete er unter anderem mit Luc Bondy und Jürgen Flimm. Dietmar Mues wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen wie "Tatort" und "Gangster" mit. 1978 erhielt er den Darstellerpreis des Norddeutschen Theatertreffens. Neben seinen Theater-, Film- und Fernsehengagements veranstaltete er eigene Theater-Leseabende. Mues starb im März 2011 in Hamburg.