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George Sand

Ein Winter auf Mallorca

Überarbeitete Neuausgabe

  • Format: 2 CDs
  • Spielzeit: 02:29:48
  • ISBN: 978-3-8337-2774-0

9,99 €

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Ein Winter auf Mallorca

Überarbeitete Neuausgabe

  • Spielzeit: 02:29:48

Gekürzte Audiofassung

Im Herbst des Jahres 1838 brach die gefeierte Schriftstellerin George Sand zu einer Reise nach Mallorca auf, um, begleitet von ihrem Freund Frédéric Chopin und ihren beiden Kindern, dem Treiben und Klatsch der Pariser Gesellschaft zu entfliehen. Trotz zahlreicher Widrigkeiten, von denen Sand mit viel Humor zu berichten weiß, zeigte Mallorca sich den Reisenden in einer ungeahnten und einzigartigen Schönheit.

Die feinsinnige und pointierte Interpretation der Schauspielerin Barbara Nüsse und die während der Mallorca-Reise entstandene "Regentropfen-Prélude" von Frédéric Chopin laden förmlich dazu ein, diese Reise selbst zu unternehmen.

Künstler*innen

George Sand, geboren 1804, war Schriftstellerin. Sie hieß eigentlich Amandine Aurore-Lucile Dupin und war Urenkelin Moritz von Sachsens und verheiratete Baronin Dudevant. George Sand war Geliebte von Alfred de Musset und Frédéric Chopin sowie Freundin und Ratgeberin fast aller bedeutenden Zeitgenossen aus Kultur und Politik. Mit ihren zahlreichen Romanen, die sie unter ihrem berühmten männlichen Pseudonym veröffentlichte, erschrieb sie sich ihre ökonomische Unabhängigkeit und einen unvergänglichen Platz in der Weltliteratur.

Das Foto zeigt die Hörbuchsprecherin Barbara Nüsse. Brinkhoff / Mögenburg

Barbara Nüsse, geboren 1943 in Essen, spielt an namhaften Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie studierte Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule in München, arbeitete am Schauspielhaus Bochum unter der Regie von Claus Peymann und gehörte fünf Jahre zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Neben weiteren Engagements am Residenztheater in München, dem Maxim Gorki Theater Berlin, dem Schauspielhaus Zürich, dem Volkstheater Wien und anderen Bühnen spielt sie auch in Kino- und Fernsehfilmen wie "Der Schuss" und "Juls Freundin". Ihre schauspielerische Leistung wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Rolf-Mares-Preis und dem Gertrud-Eysoldt-Ring. 1990 wurde ihr das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland für ihre Verdienste um das Theater verliehen. Barbara Nüsse lebt in Hamburg.

Vesselin Stanev, geboren 1964 in Varna (Bulgarien), ist Pianist. Seine Ausbildung erhielt er an der Musikakademie in Sofia, bei Dmitri Bashkirov am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau, bei Alexis Weissenberg und am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Vesselin Stanev tritt in den großen Konzerthäusern Europas wie der Wigmore Hall in London, der Alten Oper Frankfurt, dem Gewandhaus Leipzig oder der Salle Gaveau in Paris sowie beim Sommer-Festival "Klangbogen" in Wien auf. Zudem unternimmt er Konzertreisen in die nordischen Länder, nach Ost- und Südosteuropa, Russland und Japan. Vesselin Stanev arbeitet mit Dirigenten wie Paul Daniel, Armin Jordan, Alexander Lazarev, Hubert Soudant und David Zinman zusammen. Er veröffentlichte zahlreiche CD-Aufnahmen und erhielt Preise beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und beim Concours Marguerite Long - Jacques Thibaud.

Frederic Chopin, geboren 1810 in Zelazowa Wola in Polen, war Komponist und Pianist. Er komponierte schon im Alter von sieben Jahren, trat seit seinem achten Lebensjahr in den Salons des polnischen Hochadels und der Aristokratie auf und galt als Wunderkind. 1831 siedelte Frederic Chopins nach Paris über. Dort finanzierte er seinen Lebensunterhalt mit Klavierunterricht, Konzerten und Kompositionen und leistete sich einen aufwändigen Lebensstil. Zu Chopins Freundeskreis zählten unter anderem Alfred de Musset, Honore de Balzac, Heinrich Heine, Eugene Delacroix, Franz Liszt und die Schriftstellerin George Sand. Mit ihr führte er zehn Jahre lang eine intime Beziehung, während der sich das Paar abwechselnd in Paris und auf George Sands Landsitz in Nohant aufhielt. Im November 1838 reiste Freric Chopin mit George Sand und ihren beiden Kindern nach Mallorca. Dort entstanden die 24 Preludes, zu denen das bekannte "Regentropfenprelude" zählt. Es ist auf dem Hörbuch "Ein Winter auf Mallorca" zu hören, einem Roman, in dem George Sand diese gemeinsame Zeit aufarbeitete. Frederic Chopin starb 1849 im Alter von 39 Jahren in Paris an Tuberkulose. Er gilt als einflussreichster Klavierkomponist des neunzehnten Jahrhunderts und als bedeutendste Persönlichkeit der polnischen Musikgeschichte.

Pressestimmen

"Ein Winter auf Mallorca" von George Sand ist so recht das, was man eine erbauliche Lektüre nennen könnte. Die altertümliche Sprache, die Behäbigkeit des Erzählens, alles das lässt genüsslich aufseufzen, während Barbara Nüsse durch die zahllosen Windungen dieser Geschichte führt.

WDR 3

Der Reisebericht der französischen Schriftstellerin George Sand wurde von Barbara Nüsse feinsinnig und pointiert eingelesen. Die eingestreuten Auszüge aus der Regentropfen-Prélude Chopins bilden eine gelungene Ergänzung für die Vor- und Nachbereitung einer Mallorca-Reise.

ekz.bibliotheksservice

Barbara Nüsse liest ebenso fesselnd und den Text entbreitend wie unaufdringlich, so dass man sich mit Leichtigkeit gefangen nehmen lässt und diese Hörreise durch Zeit und Raum genießt, ganz besonders, wenn man selbst Mallorca-Erfahrungen hat oder sich auf eine Reise literarisch vorbereiten will.

Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)

"Ein Winter auf Mallorca" ist eine wohlklingende Komposition aus George Sands Worten und Frédéric Chopins Melodien, die im Raum schweben wie ein süßer Traum voller Erinnerungen. Durch die Sprecherin Barbara Nüsse bekommt das Hörbuch einen einzigartigen Flair, der den Zuhörer glauben lässt, man fühle die Sonne auf der Haut und streife durch die Landschaft. "Ein Winter auf Mallorca" ist eine wahre Verführung für die Ohren!

literaturmarkt.info

Musikalisch untermaltes Hörbuch, pointiert gelesen von Barbara Nüsse.

eliport - Das evangelische Literaturportal

Barbara Nüsse liest diesen teils beschreibenden, teils humorigen, teils staunenden Bericht erfreulich uneitel, weniger aus der Perspektive einer allbeherrschenden Erzählerin als vielmehr aus der Sicht eines fiktiven Lesers, der George Sands Bericht gerade erhalten hat. Der Text wirkt dadurch unmittelbar, wahrhaftig und live miterlebt.

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