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Anne-Marie GaratAlexandra Baisch

Der große Nordwesten

  • Format: Buch
  • Maße: 138 x 215 mm
  • Seitenzahl: 432 Seiten
  • Ausstattung: Hardcover
  • ISBN: 978-3-8337-4281-1

22,00 €

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Erscheint am 20.10.2021

Der große Nordwesten

Die inspirierende Geschichte von Mutter und Tochter erzählt vom Zusammenprall verschiedener Kulturen Nordamerikas, von den existenziellen Herausforderungen der Natur und der Suche nach sich selbst in einer gespaltenen Gesellschaft.

Ende der 1930er Jahre verlässt das Starlett Lorna del Rio nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer sechsjährigen Tochter Jessie überstürzt Hollywood. Sie flüchten in den großen Nordwesten, Richtung Yukon und Alaska. Ihre Reise führt sie durch ein Land, das von Legenden geprägt ist: Legenden der First Nations und der indigenen Bevölkerung, der Goldsucher und Trapper, der Western, Märchen und Abenteuerromane. Ausgestattet mit einer mysteriösen Karte, dem gestohlenen Geld von Jessies verstorbenem Vater und einem Gewehr stellen sich Mutter und Tochter der Wildnis und ihrer eigenen Vergangenheit. Schutzlos der Natur ausgeliefert und verfolgt von Kopfgeldjägern rettet die Begegnung mit Kaska, einer Indigenen der Gwitch'in First Nations, ihr Überleben. Doch was verbirgt Lorna, die mit jeder Station der Reise ihren Namen wechselt und neue Geschichten über ihre Herkunft erfindet? Und warum denkt das FBI, es müsste Jessie finden und retten? Eine große Erzählung über Nordamerikas Wildnis, die ein ganzes Universum faszinierender Figuren, Bilder und Landschaften bereithält.

Der Roman wurde im französischen Original, "Le Grand Nord-Ouest", mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet.

Aus dem Französischen von Alexandra Baisch.

Künstler*innen

Das Portrait zeigt Anne-Marie Garat. Stiftung Genshagen René Arnold

Anne-Marie Garat, geboren 1946 in Bordeaux, ist Schriftstellerin und Dozentin für Film und Fotografie. Ihre Romane sind von hoher literarischer Kraft und voller scharfsinniger Gesellschaftsbeobachtungen. Für ihr ausgezeichnetes literarisches Werk wurde sie mit zahlreichen Literaturpreisen prämiert, darunter dem Femina-Preis und dem Marguerite-Audoux-Preis. 2019 erhielt sie für "Der große Nordwesten" den deutsch-französischen Franz-Hessel-Preis.

Portrait von Alexandra Baisch privat

Alexandra Baisch arbeitet seit über zehn Jahren als Übersetzerin aus dem Französischen, Spanischen und Englischen. An der LMU München unterrichtet sie den Studiengang "Literarisches Übersetzen". Baisch hat bereits zahlreiche Autorinnen und Autoren ins Deutsche übertragen, darunter den Spiegel-Bestseller-Autor Bernard Minier, Elizabeth Buchan und Anne Garréta.

Auszeichnungen

Franz-Hessel-Preis

"Mit "Le Grand Nord-Ouest" legt Anne-Marie Garat ein episches Roadmovie in eisigen Grenzregionen vor, eine literarische Flucht durch Alaska und Kanada. […] Sie schreibt lustvoll und kreativ, mit einer zugleich ungestümen und sensiblen Freiheit, ohne sich dabei zu ernst zu nehmen."

Mit dem Franz-Hessel-Preis werden jedes Jahr eine deutsch- und eine französischsprachige Autorin oder ein Autor ausgezeichnet, die im Nachbarland noch nicht bekannt sind und deren Werke weitestgehend noch nicht übersetzt wurden. Der Preis trägt dazu bei, herausragende Literatur über die Grenzen hinweg bekannt zu machen und regt den literarischen und intellektuellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich an. Namensgeber ist der Schriftsteller und Übersetzer Franz Hessel (1880 -1941), der mit seinem Leben und Werk ein Mittler zwischen beiden Ländern und Kulturen war. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten zudem die Möglichkeit zu einer Schriftstellerresidenz im Schloss Genshagen.

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