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Roddy Doyle

Lächeln

Ungekürzte Lesung

  • Format: MP3-CD
  • Spielzeit: ca. 450 Minuten
  • ISBN: 978-3-8337-4540-9

Lächeln

Ungekürzte Lesung

  • Spielzeit: ca. 450 Minuten

Gerade in eine neue Wohnung gezogen und zum ersten Mal seit Jahren allein, geht Victor Forde in Donnelly's Pub auf ein Bier. Dort bekommt er Gesellschaft. Ein Mann in Shorts und rosa Hemd, stellt sich als Fitzpatrick vor und setzt sich zu ihm. Er kennt Victors Namen und erinnert sich an ihre gemeinsame Schulzeit.
Victor mag ihn nicht. Auch mag er die alten Geschichten über ihre Zeit bei den Christlichen Brüdern nicht die Fitzpatrick hervorkramt. Angeregt durch die Gespräche steigen auch andere Erinnerungen in Victor hoch - an Rachel, seine schöne Ex-Frau und Berühmtheit, an seinen eigenen Anspruch, etwas im Leben zu erreichen. Aber es sind die Erinnerungen an die Schule, an die Lehrer, vor allem an den einen Christlichen Bruder, die ihm am meisten Unbehagen bereiten. Die lange verdrängten Ereignisse suchen Victor in immer kürzeren Abständen heim und scheinen ihm schließlich fast den Verstand zu rauben. Bis er zu einer schockierenden Erkenntnis gelangt, die alles verändert.
Roddy Doyles wichtiger und couragierter Roman beschäftigt sich mit dem brisanten und tragischen Thema des Kindesmissbrauchs in der Katholischen Kirche. Er zeigt, dass die traumatischen Erlebnisse tief sitzen und die Betroffenen ein Leben lang beschäftigen.

Lächeln ist ein Beitrag dazu, das Schweigen zu brechen und das Leid spürbar und sichtbar zu machen und wird bewegend von Stephan Schad interpretiert.

Aus dem Englischen von Sabine Längsfeld.

Das gleichnamige Buch erscheint bei GOYA.

Künstler*innen

Das Foto zeigt den Autor Roddy Doyle. Anthony Wood

Roddy Doyle, 1958 in Dublin geboren, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Booker-Preisträger. Er studierte Anglistik und Geografie und arbeitete viele Jahre trotz großer literarischer Erfolge weiterhin als Lehrer, bevor er sich ab 1993 ganz dem Schreiben widmete. Mit Romanen wie "The Commitments", "The Snapper" und "The Van", deren Verfilmungen zu Kinohits wurden, hat Doyle eine treue Leserschaft gewonnen.

Das Foto zeigt den Hörbuchsprecher Stephan Schad. Heiner Orth

Stephan Schad, geboren 1964 in Pforzheim, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Er spielte unter anderem viele Jahre im Ensemble des Hamburger Thalia Theaters und des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Des Weiteren ist er Mitglied des Ensembles "Die Glücklichen". Für seine Rolle als "Nathan der Weise" bei den Theaterfestspielen in Bad Hersfeld erhielt Stephan Schad den Großen Hersfeldpreis 2013; zwei Wochen später den Publikumspreis der Festspielzuschauer - ein Novum, denn es war das erste Mal in der über 50-jährigen Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele, dass ein Darsteller mit beiden Preisen geehrt wurde. Stephan Schad hat in zahlreichen TV-Serien wie "Stromberg", "Bella Block" und "Tatort" mitgewirkt. Im Kino war er unter anderem in den Filmen "Die Kirche bleibt im Dorf", "Täterätää - Die Kirche bleibt im Dorf II" und "Das Tagebuch der Anne Frank" zu sehen. Zudem arbeitet er als Sprecher für Hörfunk, Hörbuch und Fernsehen und unterrichtet als Rollenlehrer an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Stephan Schad lebt in Hamburg.

Portrait von Sabine Längsfeld Sexauer

Sabine Längsfeld übersetzt seit über zwanzig Jahren Literatur aus dem Englischen und Amerikanischen ins Deutsche. Ihre Liebe für Zwischentöne und ihr feines Gespür für Dialoge hat schon manchem Titel in die Bestsellerlisten verholfen. Zu den von ihr übertragenen Autorinnen und Autoren zählen u. a. Roddy Doyle, Glennon Doyle, Amitav Ghosh, Chan Ho-kei und Simon Beckett.

Pressestimmen

Ein Roddy Doyle "at its best". Es ist eines der seltenen Bücher, bei denen man ganz am Ende noch einmal eine andere Sicht auf die Handlung bekommt.

NDR Kultur, Jan Ehlert

Roddy Doyle, ein kritischer Chronist irischer Geschichte, beschwört dunkle Geheimnisse und stellt sich auf die Seite der Opfer. Dabei bewahrt er sein typisch irischer Humor vor zu viel Pathos. Stephan Schad liest den Text mit seinen emotionalen Verwerfungen eindringlich und tief bewegend. Nie überzieht er, nie wird daraus ein Klagelied. Schad hält stets die Balance.

BÜCHERmagazin, Margarete von Schwarzkopf

Und es liegt nicht nur an der erschreckenden Geschichte des sexuellen Missbrauchs in einer katholischen Oberschule, sondern auch an der Stimme (von Stephan Schad), dass man kaum aufhören mag. Und dann, wenn man am Schluss feststellen muss, dass nichts so ist wie es schien, und man die raffinierte Konstruktion des Romans bewundert, der man selbst lange aufgesessen ist, fängt man gleich nochmal von vorne an.

hr2 Kultur, Dr. Ulrich Sonnenschein

Die Geschichte steuert unaufhaltsam auf die Erkenntnis zu, dass Victor eine einzige große Lebenslüge vor sich herschiebt. Er hat den Missbrauch in der Schule verdrängt. Sprecher Stephan Schad liest beeindruckend, besser kann man das nicht machen!

ekz.bibliotheksservice, Leo Speidel

Roddy Doyle spricht ein sehr hartes Thema an und bringt der Leser außerhalb seiner Komfortzone. Wenn man für das vorbereitet ist, ist ein sehr lesenswertes Buch, das ich auf jeden Fall gerne weiterempfehlen kann.

Nicoleta Bota, Rezensentin auf NetGalley

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