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Morton Rhue

No place, no home

  • Format: 4 CDs
  • Spielzeit: 04:54:45
  • ISBN: 978-3-8337-3190-7

12,99 €

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No place, no home

  • Spielzeit: 04:54:45

Dan weiß nicht, wie ihm geschieht: Eben noch ist er der Sohn einer ganz normalen Familie und im nächsten Moment haben er und seine Eltern kein Dach mehr über dem Kopf. Da sie den Kredit für das Haus nicht mehr abbezahlen kann, wohnt die Familie eine Weile bei Onkel Ron. Doch bald halten sie die familiären Spannungen im Zusammenleben nicht mehr aus. Dans Eltern beschließen, mit ihm nach Dignityville zu ziehen. In der örtlichen Zeltstadt wohnen bereits viele Menschen, deren Einkommen nicht zum Leben reicht. Dan erkennt, dass viele seiner Vorurteile über Obdachlose nicht zutreffen und schließt schnell neue Freundschaften. Doch als es zu zwei Überfällen auf Bewohner der Zeltstadt kommt, begibt er sich auf Spurensuche und macht eine folgenschwere Entdeckung…

Paul Kindermann gibt Dan seine junge, ausdrucksstarke Stimme. In weiteren Rollen sind Bernd Stephan und Christian Rudolf zu hören.

Das gleichnamige Buch ist im Ravensburger Buchverlag erschienen.

Künstler*innen

Morton Rhue, eigentlich Todd Strasser, wurde 1950 in New York City geboren und wuchs in Long Island auf. Nach seinem Literaturstudium verdiente er seinen Lebensunterhalt als Straßenmusiker in Europa, später arbeitete er vornehmlich als Journalist. Heute widmet er sich fast ausschließlich seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Morton Rhue schrieb zahlreiche Kinder- und Jugendromane und wurde mehrfach ausgezeichnet. Für seinen Roman "Asphalt Tribe" wurde er 2005 von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sein Roman "Die Welle" gehört in Deutschland zur klassischen Schullektüre.

Das Foto zeigt den Hörbuchsprecher Paul Kindermann. Paul Kindermann

Paul Kindermann wurde 1993 geboren und hat bereits bei zahlreichen JUMBO-Produktionen als Sprecher mitgewirkt. 2010 wurde er für sein selbst produziertes Hörbuch über die während der NS-Zeit verfolgte Lehrerin Yvonne Mewes mit dem Bertini-Preis ausgezeichnet. Paul Kindermann lebt in Hamburg.

Das Foto zeigt Christian Rudolf Thomas Leidig

Christian Rudolf, geboren 1965 in Rathenow, ist Schauspieler, Moderator, Sänger und Sprecher. Er studierte Gesang und Schauspiel an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Dem Fernsehpublikum ist er aus TV-Serien wie "Polizeiruf 110", "Großstadtrevier", "Tatort", "Verbotene Liebe" und "Lindenstraße" bekannt. Christian Rudolf moderierte die Kindersendung "Im Reich der wilden Kinder" und eine tägliche Morningshow bei einem Jazz-Radiosender. Als Synchronsprecher gibt er unter anderem Schauspielern wie Robert Downey jr. und Brad Dourif seine Stimme. Außerdem ist er in zahlreichen Hörspielen, Hörbüchern, Dokumentationen und Features zu hören und hatte bisher etwa 1500 Live-Auftritte als Sänger in verschiedenen Bands und Musikprojekten.

Das Foto zeigt den Hörbuchsprecher Bernd Stephan. Gregor Szielasko

Bernd Stephan, geboren 1943 in Marburg, ist Schauspieler und Synchronsprecher. Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover und war Mitglied im Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Bernd Stephan spielte in Kinofilmen wie "CarNapping" und Fernsehproduktionen wie "Ein Fall für Zwei" mit. Als Synchronsprecher lieh er Filmstars wie John Cleese von Monty Python seine Stimme. Darüber hinaus prägt seine Stimme die Abenteuer-Serie "Goldrausch in Alaska". Für JUMBO wirkt Bernd Stephan mit seiner erfahrenen und prägnanten Hörbuch-Stimme in über 80 Produktionen mit. Er lebt in Hamburg.

Pressestimmen

Das Hörbuch wird größtenteils von Paul Kindermann gesprochen. Lediglich einige wenige Kapitel bedienen sich zwei anderer Sprecher. Dieses passt hervorragend, denn Paul Kindermann intoniert den Protagonisten und Ich-Erzähler Dan und die anderen Sprecher übernehmen die wenigen Kapitel, in denen Dan nicht im Mittelpunkt des Geschehens steht.

claudias-buecherregal.blogspot.de

"No Place, No Home" ist eine interessante und authentische Geschichte, die Themen wie Gewalt, Diskriminierung und Armut anpackt, aber den Leser nicht in Verzweiflung stürzt oder hoffnungslos macht.

LizzyNet.de

Die Geschichte ist Krimi und Kapitalismuskritik in einem und kann jugendliche Leser mit leichtem Erzählstil und großer Spannung dazu motivieren, über den gesellschaftlichen und politischen Tellerrand zu blicken. Der junge Sprecher Paul Kindermann vermag die Ich-Erzählung des Protagonisten mit großer Glaubwürdigkeit zu artikulieren.

ekz.bibliotheksservice

Dan als Protagonist erzählt in der Ich-Form, sodass man weitere Personen aus seiner Sicht kennenlernt und deren Motive im Unklaren bleiben. Trotzdem sind alle Charaktere sehr gut nachvollziehbar und geschickt ausgebaut. Rhue versteht es, seinen Figuren Leben zu verleihen und den Leser mit ihnen mitfiebern zu lassen. Während Dan als Ich-Erzähler durch das Buch führt, hört man einen Dialog zwischen zwei Personen, die sich für den Angriff verantwortlich zeichnen. Paul Kindermann als Sprecher des Dan hat eine ruhige Stimme, die er nur selten variiert in Tempo, Lautstärke oder Stimmhöhe. Christian Rudolf und Bernd Stephan machen in ihrem Dialog alles richtig, der eine bedrohlich und souverän, der andere vorsichtig und untergeben, sodass man die jeweilige Situation sehr gut vor Augen hat.

SaraSalamander.de

Am Beispiel des Protagonisten erleben wir in der Hörbuchbearbeitung mittels eindringlicher und ruhig-besonnener Stimme von Paul Kindermann, wie es einem Jugendlichen ergeht, wenn keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung stehen. Wie es ist, sich mit knurrendem Magen durchzuschlagen, sich vor den Freunden zu schämen und von den Bemühungen, die Achtung vor dem Vater nicht zu verlieren. Alle Figuren und ihre Gefühle wirken authentisch. Schrittweis akzeptiert der Leser/Hörer gemeinsam mit Dan das Unverständliche - alles zu verlieren, weil es dem Sprecher Kindermann sehr gut gelingt, Stimmungen in Stimme einzufangen.

Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)

Der junge Paul Kindermann liest zügig, ist ein authentischer Fürsprecher für Dan, auch wenn er die anderen Figuren stimmlich weniger klar hervortreten lässt. Kurz eingeschobene, geheimnisvolle Hintergrunddialoge (gesprochen von Bernd Stephan und Christian Rudolf) schüren Spannung, weisen - zunächst noch ganz rätselhaft - auf Verschwörungen und Erpressung hin.

www.ohrenspitzer.de

Eine erschreckend ehrliche Geschichte, die aufrüttelt und zum Nachdenken anregt. Sehr zu empfehlen.

Borromäusverein e.V.

Action-und gefühlsreiche Geschichte.

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